Interview mit Frank Franz

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Alimuddin Usmani : Trotz der Migrationskrise, scheint eine Mehrheit der Deutschen für die CDU und die SPD wählen zu wollen. Wie erklären Sie das?

Frank Franz : Das hat diverse Gründe. Es geht sicherlich auch um Gewohnheit und Trägheit. Nach dem Motto: „Ich habe schon immer so gewählt und ich wähle auch weiter so.“ Da geht es aber auch um Machtstrukturen. Jeder, der irgendwie an den Prozenten der etablierten Parteien partizipiert, tut sein mögliches, damit diese Prozente bestehen bleiben. Inklusive diverser Institutionen, die eigentlich neutral sein müssten. Auch Funk und Fernsehen werden – alles andere als neutral und demokratisch – für die anti-patriotische und anti-nationalistische Propaganda missbraucht. Nationalisten und Patrioten stehen in Deutschland dem vereinten Polit- und Medienkartell gegenüber. Die Bürger sind hingegen der dauerhaften Propaganda ausgesetzt. Trotzdem ist festzustellen, dass die etablierten Politiker keine Narrenfreiheit mehr haben. Ich habe in den letzten Wochen selbst an etlichen Protestaktionen auch gegen Kenzlerin Merkel teilgenommen. Merkel und Co. können keine Veranstaltung mehr ohne lautstarke Gegenwehr durchführen. Das ist ein gutes Zeichen, aber es sind noch zu wenige.

Was sind Ihre wichtigsten Unterschiede mit dem AFD?

Das sind die drei Kernanliegen der NPD: Nationale Souveränität, nationale Identität und nationale Solidarität. Die AfD ist faktisch nichts weiter als der konservative Arm der CDU. Die Vorsitzende Frauke Petry hat mehrfach erkennen lassen, dass sie eine Koalition mit der Union für erstrebenswert hält. Wir sagen aber: Wer sich mit den Volksverrätern in ein Bett legen will, der ist selbst ein Volksverräter!

Nationale Souveränität bedeutet nicht, dass wir bi- oder multilaterale Kooperationen ablehnen. Wir wollen aber frei von Fremdbestimmung und nicht der Handlanger der USA, ihrer NATO oder der EU sein. Die Spitzenpolitiker der AfD sprechen sich immer wieder für die sogenannte Westbindung aus. Wir sind davon überzeugt, dass wir gute Beziehungen zu Russland aufbauen müssen, statt ständig Sanktionen zu verhängen.

Nationale Identität bedeutet, dass wir nicht nur die deutschen Gesetze schützen, sondern auch das deutsche Volk als Abstammungsgemeinschaft. Die AfD will Flüchtlingsströme und die Zuwanderung nach Deutschland nur besser organisieren. Die Lage ist aber derart brutal – um nicht von einer organisierten Umvolkung zu sprechen –, dass wir Zuwanderung nicht nur irgendwie besser organisieren, sondern endlich konsequent stoppen müssen. Wir müssen zuerst mit den Problemen klarkommen, die wir millionenfach im Land haben. Wir brauchen eine Ausländerrückführung und keine Zuwanderung!

Nationale Solidarität heißt, dass wir auch auf das untere Einkommensdrittel achten müssen, das von den anderen Parteien wie selbstverständlich ignoriert wird. Die AfD bietet keine Lösung für mehr soziale Gerechtigkeit. Die NPD ist die authentische Kraft, der das Wohl des gesamten Volkes am Herzen liegt. Für uns zählt der Arbeiter ebenso wie der Professor oder der Manager. Niemandem wollen wir seinen Platz streitig machen, aber für alle muss es einen angemessenen Platz geben.

Die IsraAID NGO fördert Migranten die in Griechenland ankommen, nach Deutschland zu gehen. Was denken Sie von seiner Arbeit?

Das ist typisch. Derlei Probleme werden immer wieder auf Deutschland abgewälzt, weil die Deutschen immer wieder an die 12 Jahre des Dritten Reiches erinnert werden. Darum brauchen wir endlich Politiker, die Deutschland wieder selbstbewusst verteidigen. Die Deutsche Geschichte besteht aus mehr als dem Dritten Reich. Derzeit werden wir von Duckmäusern regiert, die keinen Stolz in sich tragen. So kann ein großes Volk nicht überleben. Deutschland sollte endlich wieder an sich denken. Wir können nicht die Probleme der ganzen Welt auf deutschem Boden abladen.

Was ist der Einfluss der Freimaurerei in Deutschland?

Damit kenne ich mich zu wenig aus. Es liegt auch in der Natur der Sache, dass dieses Thema sehr nebulös ist. Ich glaube aber schon, dass bestimmte Kreise, auch Lobbyisten genannt, einen erheblichen Einfluss auf die Politik ausüben. Und das ist ein großes Problem. Die Regierung muss frei und selbstbestimmt sein, wie das Volk, das sie zu vertreten vorgibt. Gewiss unterliegt man hier und da gewissen Zwängen, das steht außer Frage. Man darf aber als Privatperson und als Volk niemals zulassen, dass fremde Mächte über das eigene Schicksal bestimmen. Niemals darf man Knecht werden.

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Frank Franz demonstriert gegen Angela Merkel in Brandenburg an der Havel

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